Förderung

Ideen lebendig werden lassen.

Auch in der aktuellen LEADER-Periode 14-20 stellen Ihre Projektideen und deren Umsetzung einen essentiellen Bestandteil einer erfolgreichen regionalen Entwicklung dar.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen, um ein LEADER-Projekt in der “Almenland & Energieregion Weiz-Gleisdorf” umsetzen und dafür eine LEADER-Förderung beantragen zu können:

Wenn Sie eine Projektidee haben, die Sie gerne im Rahmen von “LEADER” realisieren und dafür eine Förderung erhalten möchten, müssen Sie in einem ersten Schritt die Idee zu Papier bringen. In einem zweiten Schritt muss Ihrem Förderantrag durch die zuständigen Gremien zugestimmt werden. Danach steht der Umsetzung Ihres Projekts nichts mehr im Wege.

Nachfolgenden wird der richtige Weg gemäß rechtlicher Vorgaben von der Idee zur Umsetzung im Detail beschrieben.

Bevor Sie Ihre Idee ausformulieren, gilt es zu prüfen, ob Sie die wichtigsten Voraussetzungen zur Förderung Ihres Projekts erfüllen:

  • Das Projekt liegt in der LEADER-Region “Almenland & Energieregion Weiz-Gleisdorf”.
  • Das Projekt ist innovativ und hat einen gesamtregionalen Nutzen.
  • Das Projekt lässt sich einem der drei Aktionsfelder der Lokalen Entwicklungsstrategie zuordnen.
  • Sie verfügen über das nötige Eigenkapital zur Finanzierung des Projekts.
  • Sie verfügen über die nötige Finanzierung, um das Projekt bis zum Erhalt der Förderung nach Projektende vorfinanzieren zu können.

Wenn diese Aussagen auf Ihr Projekt zutreffen, nehmen Sie idealerweise mit unserem LAG-Management Kontakt auf. Wir helfen Ihnen auf dem Weg zur Projekteinreichung. Beispielsweise informieren wir Sie über die Einreichfristen, den möglichen Fördersätze sowie die erforderlichen Unterlagen.

Wurde der  Förderantrag fristgerecht eingebracht, erfolgt das Prüfverfahren des Förderantrags in der Lokalen Aktionsgruppe sowie danach in der LEADER-verantwortlichen Landesstelle.

Zuerst wird das Projekt inklusive aller Unterlagen dem Projektauswahlgremium der Region übermittelt. Das Gremium setzt sich aktuell aus 7 Frauen und 11 nicht-öffentlichen Vertretern zusammen. Dieses ist für eine nicht diskriminierende, transparente und nach objektiven Kriterien erfolgende Beurteilung verantwortlich. Es entscheidet darüber, ob das jeweilige Projekt mit einer Förderempfehlung an das Land Steiermark übermittelt wird.

Anschließend prüft das Land Steiermark als LEADER-verantwortliche Landesstelle den Förderantrag auf Vollständigkeit, das Vorliegen aller Förderungsvoraussetzungen,  die Programmkohärenz mit den Landesstrategien und den regionalen Strategien sowei den Ausschluss von Doppelförderungen und die Wirtschaftlichkeit. Im Falle einer positiven Prüfung genehmigt die Abteilung 17 das Projekt und erstellt den Fördervertrag.

Nach Erhalt der Fördergenehmigung kann mit der Projektumsetzung begonnen werden.

Wurde die Hürde der Projekteinreichung erfolgreich überwunden, kann mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden. Der Startschuss erfolgt durch den Fördervertrag, der die Umsetzung des Projekts bis ins Detail regelt. Um nun das Projekt gemäß Richtlinien umzusetzen, gilt es einige Aspekte zu beachten. So kann die Projektumsetzung erfolgreich gelingen und einer anschließenden Abrechnung steht nichts im Wege.

Grundsätzlich sollte das Projekt wie im Förderantrag beschrieben und im Fördervertrag genehmigt, umgesetzt werden.  D.h. die Projektdauer, die geplante Maßnahmen, die kalkulierten Kosten etc. müssen eingehalten werden. Das LAG-Management steht Ihnen auch hier mit Rat und Tat zur Seite. Zögern Sie deshalb nicht, jederzeit Kontakt aufzunehmen. Sollte es wider Erwarten zu Änderungen vom geplanten Ablauf kommen, kontaktieren Sie bitte umgehend das LAG-Management!

Elemetar bei der Projektumsetzung ist Einhaltung der Informations- und Publizitätsbestimmungen. Diese regeln, dass alle öffentlichkeitswirksamen Unterlagen und Druckwerke (z.B. Pressemitteilungen, Einladungen, Folder, Schilder etc.) mit dem entsprechenden Verweisen gekennzeichnet sind, dass diese im Rahmen einer LEADER-Förderung umgesetzt werden. Aus diesem Grund müssen alle Unterlagen und Druckwerke vor Veröffentlichung mit dem LAG-Management abgestimmt werden. Dieses nimmt wiederum mit der zuständigen Landesabteilung Kontakt auf. Erst nach Freigabe durch das Land Steiermark darf das jeweilige Dokument oder Werk gedruckt und veröffentlicht werden. Mit einer fehlenden Abstimmung riskieren Sie einen Förderabzug!

Ebenfalls wichtig bei der Projektumsetzung ist die Dokumentation der erbrachten Leistungen. Dementsprechend müssen Tätigkeitslisten geführt, gefahrene Kilometer aufgezeichnet, Rechnungsbelege aufbewahrt, ein Projektbericht erstellt werden, etc. Von essentieller Bedeutung sind diese Unterlagen für die Projektabrechnung, die max. 3 Monate nach Projektende abgeschlossen sein muss. Auch hier empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem LAG-Management, um bereits von Anfang an die projektrelevanten Aspekte richtig zu dokumentieren.

Nach der erfolgreichen Umsetzung Ihres Projekts gilt es das Projekt abzuschließen, um die entsprechende Förderung zu erhalten.

Je nachdem wie lange das Projekt läuft, gibt es entweder einen Abrechnungszeitraum oder mehrere. Dies wird im Fördervertrag (= Genehmigungsschreiben) Ihres Projekts geregelt. Das LAG-Management unterstützt Sie gerne bei der Abrechung. Da die Erstellung etwas Zeit in Anspruch nimmt, ist es ratsam rechtzeitig vor Ende des Abrechnungszeit-raumes Kontakt aufzunehmen.

Werden alle Vorgaben zur Projektabrechnung beachten, wird die Förderung ausbezahlt und so das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Elementarer Teil der Projektabrechnung ist der Zahlungsantrag inkl. sämtlicher Beilagen. Ergänzt werde diese Unterlagen durch jene Dokumente, die im Zuge der Projektumsetzung zur Dokumentation der Tätigkeiten erstellt wurden. Sämtliche Unterlagen sind sowohl in ausgedruckter Form, als auch digital auf einem USB-Stick beim LAG-Management abzugeben. Dieses bringt den Antrag wiederum bei der Prüfstelle der Abteilung 17 des Landes Steiermark ein. Investive Vorhaben über € 20.000 werden nach Vorliegen der Endabrechnung im Zuge einer Vor-Ort-Kontrolle der A17 überprüft.